Maßnahmen im November

Musikvereine und Chöre sowie alle anderen Sparten der Breitenkultur dürfen keine Veranstaltungen oder Proben durchführen.“ Die Sprache der Landesregierung ist eindeutig. Die Proben für Vororchester, Jugendblaskapelle und Musikkapelle können im November, zum Wohle aller Musiker, leider nicht stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage kann der Gottesdienst am Sonntag, 15. November, nicht mit Blasmusik gestaltet werden.

Balkonmusizieren am Sonntagabend

Im Frühjahr etablierte sich das Musizieren in der Familie für die Nachbarn. Das könnte eine Möglichkeit sein, im November den musikalischen Lockdown etwas zu umgehen und zur eigenen Freude und zur Freude der Nächsten Musik zu machen. Hören Sie gut hin, ob bei Einbruch der Dunkelheit das Martinslied oder andere Melodien zu hören sind.

Gelbe Säcke

Der Förderverein des Musikvereins ist für die Verteilung der Gelben Säcke in Fautenbach verantwortlich. Ihm zur Seite stehen die Jungmusiker, die in den nächsten Wochen in jeden Haushalt eine Rolle der Abfallsäcke verteilen werden. Wer mehr benötigt, wendet sich an die Ortsverwaltung.

Tradition

Die Zwiebel auf dem Grab hat einen besonderen Grund. Denn das ist die Tradition beim Musikverein, die verstorbenen Musiker, deren Partner oder langjährige Ziwwl-Fest-Helfer in Erinnerung zu behalten. Auch wenn in diesem Jahr eine stark verkürzte Ziwwl-Fest-Ausgabe stattfand, wollte man die Zwiebeln trotzdem einsetzen. Franz Sucher tat es – rote und helle Knollen liegen oder lagen auf den Gräbern.

Schnuppertag für die Grundschüler

Normalerweise ein ereignisreiches Treffen in der Schule mit hochinteressierten Mädchen und Jungen und einigen Aktiven des Musikvereins. Mit dem Ziel, das ganze Instrumentenrepertoire des Vereins vorzustellen. Die jungen Leute sollen Hand anlegen, das Instrument riechen, spüren, drücken, halten, hinein pusten oder draufschlagen. Normalerweise. Nina Decker und Martin Längle leiten die Bläserjugend. Da der Schnuppertag nicht sein durfte, drehten sie kurzerhand ein Video. Und zwar für die 3. und 4. Klasse, so ihr Wunsch. Denn die sollten am besten mal schauen, was Aktive zu ihrem Lieblingsinstrument sagen und wie sich das Instrument anhört. So könnte das Video angucken ein wenig das Erlebnis des Schnuppertags ersetzen, so die Idee der beiden. „Das Beste wäre, die eine und der andere kommt und will ein Instrument ausprobieren.“ Dafür ist Luzia Mark die Ansprechpartnerin, Telefon 3989. „Wir danken Nina und Martin sowie Petra Kopp für die Organisation und Abstimmung mit der Schule“, loben Theresa Bauer und Roland Burst das Engagement. Sie sind froh und dankbar, dass so viele Musiker mitgewirkt haben und finden das Video „richtig gut“. Jetzt hoffen auch sie, dass der Film für die Schüler ein Anreiz ist, sich für ein Instrument zu interessieren. Da in diesem Jahr wegen den geänderten Rahmenbedingungen keine Bläserklasse sein kann, starten die „Neuen“ direkt im Einzelunterricht mit ihrem Wunschinstrument. Der Film ist unter www.musikverein-fautenbach.de bei Bläserjugend und Bläserklasse gespeichert. Viel Spaß beim Anschauen.