Rückblick Klappstuhl-Konzert

Der Lieblingstrommler“ hieß das Solostück von Jonathan Roth, das Jürgen Mehrbrei neu ins Repertoire aufgenommen hatte. Dirigent und Musiker freuten sich über die gelungene Solo-Premiere genauso, wie über die gelungene Premiere des „1. Klappstuhl-Konzertes“. Auf der Wiese hatten sich 140 Gäste mit Abstand auf Campingstühlen oder Picknickdecken ihren Logenplatz eingenommen – nach dem Regen, der den vorbereitenden Ablauf etwas aus den Fugen geraten ließ. Aber um 19 Uhr erklang „Wir Musikanten“ im Freudenstück. Wer hätte gedacht, dass die Terrasse von Vorstand Roland Burst so eine tolle Bühne geben könnte? 75 Minuten lang war sie Schauplatz einer Unterhaltungsmusik, die nach der Corona-Pause allen Akteuren einiges abverlangte. Die Zuhörer waren davon angetan, genossen auch ihr mitgebrachtes Picknick, lobten und wünschten sich gar eine Wiederholung. Hat sich da etwa eine neue „Konzert-Location“ aufgezeigt, so wie man es an anderen Orten kennt (Karlsruhe, Baden-Baden)? Der Musikverein hat gezeigt, dass er „da“ ist. Es war ein Schritt zurück in die Normalität, verbunden mit der Hoffnung, dass man sich in ähnlicher Weise wieder treffen könnte.

Klappstuhl-Konzert

Auf einer Wiese im Unterdorf (hinter der Straße „Im Freudenstück“) wird das erste Klappstuhl-Konzert des Musikvereins als Open-Air ablaufen. Spielt das Wetter mit, ist es bei freiem Eintritt (Anmeldung erforderlich) am Sonntag, 26. Juli, 19 Uhr; alternativ am 30. Juli.

 

 

Moderne und traditionelle Musik auf der Terrasse

Wir haben richtig Lust aufs Musik machen.“ Das ist die Motivation der Fautenbacher Musiker ihr Können in einer Premiere zu zeigen: Erstmals wird ein Klappstuhl-Konzert als Open-Air durchgeführt. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 26. Juli, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) statt. Der Eintritt ist frei aufs „Baumfeld“ hinter den Häusern im Unterdorf. Die Musiker sitzen auf der Terrasse von Vorstand Roland Burst. Die Gäste haben Zugang von der Scherwillerstraße aus ins Freundenstück. Wegen Corona lautet die städtische Auflage, dass sich jeder Besucher anmelden muss – per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt unter www.musikverein-fautenbach.de. Dabei ist wichtig, dass von jedem Besucher Name, Adresse und Telefon aufgeführt werden. Gruppen/Haushalte bis zehn Personen dürfen sich en Block anmelden und auch zusammensitzen. Das ist auf der Picknickdecke möglich oder man stellt seine mitgebrachten Stühle nebeneinander. Anmeldeschluss ist Samstag, 25. Juli. Maximal 250 Gäste dürfen das Open-Air-Konzert besuchen. Jede Anmeldung wird vom Musikverein bestätigt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, nimmt man am Donnerstag, 30. Juli, einen neuen Anlauf. Die Entscheidung wird dann auf www.musikverein-fautenbach.de veröffentlicht. Dirigent Jürgen Mehrbrei hat moderne Melodien ausgewählt, traditionelle Gassenhauer, Solo-Nummern und auch neue Literatur. Die Spieldauer ist auf zirka 60 Minuten angesetzt.

 

Corona-Regeln:

Bitte eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern beim Betreten des Open-Air-Geländes unterschritten wird. Picknickdecke oder Klappstuhl bitte mitbringen. Getränke und Essen ist auf dem Gelände in der eigenen Parzelle erlaubt, muss aber aus Hygienegründen selbst mitgebracht werden. Anfahrt mit dem Rad ist erwünscht, weil die Parkplätze gering sind. Beim Verlassen des Geländes ist ein Stau zu vermeiden. Auch hier ist Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

 

Rückblick 1. Musikprobe nach der Corona-Pause

Mit weniger Musikern als gedacht begann Jürgen Mehrbrei am 25. Juni die Probenarbeit beim Musikverein. Trotzdem baute man nach dem ausgetüftelten Sitzplan von Vorstand Roland Burst in der Festhalle auf. „Wir wollen die Abstände, die Laufwege (nur Einbahnverkehr), das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und die Hand- und Flächendesinfektion einüben“, so Roland Burst. Jeder Musiker erhielt vor Probebeginn den aktuellen Sitzplan. Ab sofort bringt jeder Musikant den eigenen Notenständer mit sowie alles Zubehör. Weil die Abstände mindestens 1,5 Meter betragen, hat man Platz genug um sich herum. 

Wer kurz vor dem Start der Coronazeit im Musikverein Geburtstag hatte oder während der 14-wöchigen Probepause, der hatte einen Musikwunsch frei. So gestaltete sich der erste Teil der ersten Musikprobe sehr abwechslungsreich. Natürlich wurden danach, unter sicherem Abstand, auch neue Titel geprobt. So legte Jürgen Mehrbrei die, von Franz Sucher gespendete, „Bodensee-Polka“ auf. Roland Burst verkündete, dass man bis zu den Sommerferien in der Festhalle proben dürfe.

Perplex in der Corona-Zeit

Um in der Corona-Zeit nicht ganz auf Perplex verzichten zu müssen, wurden nachfolgende Videos erstellt und können über die folgenden Links auf YouTube angeschaut werden. Bei den Tonaufnahmen handelt es sich um einen Live-Mitschnitt von unserem diesjährigen Wagenkonzert – als die Welt noch in Ordnung schien.

 

Perplex bleibt daheim: https://www.youtube.com/watch?v=pARKfQsogbo

 

Stierstallhock 2020 Corona-Edition: https://www.youtube.com/watch?v=mudDoYZtTkw

 

Viel Spaß beim Ansehen und bis hoffentlich ganz bald in gewohnter Perplex-Atmosphäre!

Die erste Probe

Klare Ansage: Die erste Probe nach der „Corona-Pause“ findet am Donnerstag, 25. Juni, statt. Alle Details dazu erhalten die Musikerinnen und Musiker persönlich. Ein umfangreiches und bis ins Detail ausgearbeitete Hygienekonzept wurde vom städtischen Ordnungsamt bestätigt. Das finale Abstimmungsgespräch führte Roland Burst (Foto) mit Ortsvorsteher Rainer Ganter. Unter anderem hat der Musikverein in Hygienezubehör und –artikel investiert, zum Beispiel bei der Fautenbacher Firma Pro Metall einen Desinfektionsmittelständer gekauft, der dort in Serie hergestellt wird.