85. Geburtstag

Einen musikalischen 85. Geburtstag feierte Gerhard Droll und darüber freute sich auch Ehefrau Anna. Denn neben der 17-köpfigen „Familie Droll-Kapelle“ umrahmte auch die Rentnerbänd die Feier (Leiter ist sein Sohn Joachim). Enkelin und Vorstand Theresa Bauer (r.) gratulierte im Auftrag des Musikvereins dem Ehrenvorsitzenden, der 1950 als Klarinettist begann, mit 23 Jahren zum jüngsten Musikvereinsvorstand gewählt wurde, viele Ehrenzeichen der Blasmusik verliehen bekam und zu den Mitbegründern der Freundschaft zur Musikkapelle Ste. Jeanne d'Arc Scherwiller zählt.

 

Glanzvolles Perplex-Konzert

Der Wagen-Saal als Jazzclub? Begeistert von der Atmosphäre des ältesten Gasthauses Fautenbachs, vom aufmerksamen und applaudierfreudigen Publikum sowie von einer sich in beeindruckender Reife präsentierenden Perplex-Band entwickelte Star-Gast Joo Kraus nicht nur an der Jazztrompete Traumreisen. „Macht hier was draus. Wenigstens einmal im Monat. Das hat was von Alabama Soul-Kitchen.“ Da stand er. Einer der besten Jazztrompeter Deutschlands. Anerkannt in der ganzen Welt. Er bläst, singt, rappt, moderiert, witzelt (auf Schwäbisch), dirigiert, spielt Percussion mit, lobt, motiviert, kritisiert, genießt den badischen Riesling, stellt sich einfach unter die Leute an der Theke, hört zu, sagt seine Meinung, träumt vom Jazzclub im Wagen-Saal. Joo Kraus (52) ist zunächst eine stille Erscheinung. Nichts Schrilles oder „ich bin der Star“-Gehabe. Immer wieder wippt er mit dem Kopf, klatscht über die Solo-Einlagen der Perplexer, freut sich über die Harmonien, den Brass-Sound. Wenn er leise am Mikrofon spricht, spitzen die Lautesten ihre Ohren. „Er ist einfach genial, was der vermitteln kann“, so das Fazit der Bandmitglieder. Sie haben einen Tag lang mit ihm geprobt. Er hat einige seiner Stücke, die er für die SWR Bigband gemacht hat, dabei. Wow, die haben es drauf, bilanziert er am Ende der kleinen öffentlichen Generalprobe. Am Samstag lädt er zum Improvisationsworkshop. Wieder leuchtende Augen. Und dann das Konzert. Sonderklasse.

 

Joo Kraus

Mal schmeichelnd, mal schreiend, immer brilliant – Joo Kraus als Trompeter, als Dirigent, als „Kumpel auf der Bühne“. Zur Perplex-Band gewandt sagt er: „Ihr seid die Stars. Klasse, was ihr da macht.“

 

 

 

 

 

 

 

Erik

Beim elften Konzert im Wagen-Saal hat Bandchef Erik Sucher wohl sein Königswerk vollbracht. Auf seine Idee hin kam der Ulmer Joo Kraus. Musikverein und Förderverein stellten dann die (finanziellen) Weichen. Auch ohne Stimme (Erkältung) genoss Erik Sucher den grandiosen Erfolg.

 

 

 

 

 

 

Die drei Musiker von "Nimm 3" waren die perfekten "Vorglüher" am Konzertabend im Wagen-Saal. Ob "In diesem Moment" von Roger Cicero oder der Oldie "The Boxer" von Simon & Garfunkel oder von den Beatles ein Potpourri - "Sie können singen und spielen, das echt unterhaltsam und perfekt abgemischt", meinte ein Gast. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, höchstens noch, dass Stargast Joo Kraus bei den Komplimenten auch "Nimm 3" meinte.
Foto: kevinspringmann.de

 

 

Workshop mit Joo Kraus ging in die Verlängerung

"Wir sind heiß auf das Konzert"
Blasmusiker kennen das. Da ist man fast zehn Stunden am Instrument und dann ist die Luft raus. Nicht so bei Perplex, der Brass-Band des Musikvereins. Bandleader Erik Sucher hat den Extra-Trompeter Joo Kraus zum Jahreskonzert verpflichtet. Allein das ist schon eine Sensation, dass der Ulmer "Echo Jazz"-Preisträger und dreifacher Familienvater "aufs Dorf" kommt. Doch Perplex "ist ein toller Haufen, das sind klasse Musiker", lobt Kraus am Abend des Ganztags-Workshops. Dort staunten die Zaungäste des Musikvereins, nur denen war das Zuhören erlaubt, nicht schlecht, was bei der kleinen Finalprobe "abging". Man spürte, wie die Band förmlich "brennt" und Joo Kraus den perfekten Draht zu den Musikern gesponnen hat.
 
 
 
 

Weihnachten 2018

Nicht nur Posaunen

Erik Sucher will an Heilig Abend nach der Kinderkrippenfeier vor der Pfarrkirche St. Bernhard die Besucher grüßen. Erstmals wird das ansonsten nur aus Posaunen gebildete Ensemble um ein anderes Instrument erweitert. Man darf sich überraschen lassen.

 

Musik an Weihnachten

Rund drei Minuten dauert das Eröffnungswerk „Friends for Life“ von Jacob de Haan am 2. Weihnachtsfeiertag in der Fautenbacher Bernharduskirche. Der holländische Komponist schrieb diese Musik unter dem Pseudonym Dizzy Stratford. Die Musikkapelle (Leitung Jürgen Mehrbrei) und die Jugendblaskapelle Fautenbach-Önsbach (Verena Bahls) treten nicht unter einem Tarnmantel auf. Ab 9 Uhr laden sie zum kräftigen Mitsingen ein. Zwischendurch erklingen Instrumental- und Solotitel bis hin zum gesungenen Lobpreis. Wenn die Wettersituation es zulässt, unterhält die Jugend nach dem Gottesdienst mit einem kleinen „Ständerle“.

 

Die besten Wünsche

für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gelingendes 2019 schicken auf diesem Weg der Musikverein und der Förderverein. „Wir bringen uns weiterhin gern in unser lebendiges Dorfleben ein und zeigen auch in der ganzen Stadt und darüber hinaus Flagge.“ Diese Zusage gibt das Vorstandsteam des Musikvereins, Theresa Bauer und Roland Burst, sowie vom Förderverein Daniel Hennig und Johannes Schneider. Und im gleichen Atemzug nennen sie die Höhepunkte, nämlich das Perplex-Konzert am 5. Januar, das Jahreskonzert am 13. April und das Ziwwl-Fest am 12. und 13. Oktober.

Alphornbläser

Die Windecker Alphornbläser werden am 5. Mai in Scherwiller beim Burgenfest auftreten. Die Zusage kam zustande, weil mit Wolfgang Mark und Franz Sucher zwei Fautenbacher im Septett mitspielen. Am 4. Adventssonntag wirken die Bläser in der Kirche in Sasbachwalden bei einem Benefizkonzert mit. Beginn 16.30 Uhr.