Das 37. Ziwwl-Fest wird ganz anders

Für die Fautenbacher Musiker ist es ein herber Schlag, dass das 37. Ziwwl-Fest nicht wie üblich in einer prächtig dekorierten Festhalle stattfinden kann.

Entsprechend der Vereinbarung zwischen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin gilt ein Verbot von Großveranstaltungen mit über 500 Personen bis zum 31. Oktober.

Darunter fällt auch das Ziwwl-Fest. Trotzdem gibt es das 37. Ziwwl-Fest, nur eben stark gekürzt. Hier die wesentlichen Inhalte:

a) Samstag, 10. Oktober, Abgabe der Zwiebeln für den Wettbewerb „Ziwwl-Königin“

b) Sonntag, 11. Oktober, Ziwwl-Fleisch und Spätzle zum Abholen (Drive-in) oder per Lieferservice in Fautenbach (Vorbestellung bis 7. Oktober möglich, Details folgen)

c) Ziwwlzöpf und Ziwwlmännle für eine Spende

Es werden keine Getränke und Speisen zum Verzehr vor Ort angeboten.

Alle näheren Angaben zum 37. Ziwwl-Fest „To Go“ werden an dieser Stelle noch gemacht.

Ziwwl-Zöpfe

Wer Ziwwl-Zöpfe binden möchte, braucht dazu Zwiebeln. Wie jedes Jahr wollen Franz Sucher (r.) und Alois Burgert (l.) die beliebten bunt gestalteten Zöpfe des Musikvereins herstellen. Dazu gingen sie mit Manfred Burgert auf den Acker und machten sich ans Werk. Sehr zufrieden ist man mit der Qualität der gelben und roten Zwiebeln. Bei einer zweiten Aktion war auch Roland Burgert mit von der Partie, um Schubkarren und Kisten zu füllen. Die Zwiebeln werden bei Ferdinand Schindler gerade getrocknet, gewendet und dann von Hand abgeputzt und zur Verarbeitung aufbereitet.

Vorbereitungen Ziwwl-Fest

Die Vorbereitungen fürs Ziwwl-Fest laufen. So ist beispielsweise die Familie von Petra Kopp in Aktion. „Wir schneiden im Moment die Blumen für die Ziwwl-Zöpfe.“ Das ist wirklich eine Familienaufgabe berichtet die Klarinettistin: „Meine Mutter säht die Blumen aus, Papa gießt sie regelmäßig, Antonia macht die Fotos und ich schneide hin und wieder welche ab.“ So kommen wahre Blumenteppiche an Strohblumen zusammen, die dann von Franz Sucher in die Ziwwl-Zöpfe integriert werden.

Uniformen

Zehn neue Uniformen wurden in den letzten Wochen anprobiert und ausgeliefert. Dazu kam eine neue Jacke und ein neues rotes Westchen. Erst kürzlich organisierten Elena Genter (Foto) und Carolin Serr Freizeitwesten für diejenigen, die noch keine hatten oder die noch eine wollten. Insgesamt investiert der Musikverein einen satten vierstelligen Betrag.

Probenstatistik

Wer, wenn nicht Franz Sucher! Vereinfacht gesagt ist die Auswertung der Probenstatistik zwar mit Spannung erwartet worden, doch im Grunde war klar, dass sich Franz Sucher (Foto) erneut beispielhaft schlagen wird. So kam es. Von 35 abgehaltenen Proben (44 waren es im Vorjahr) fehlte er nie. Auch bei allen 21 Auftritten erhielt er ein „anwesend“ von Statistikführerin Luzia Mark. Die Flügelhornistin besuchte 33 Proben, ihr Ehemann Wolfgang 32, ebenso Martina Droll und Roland Burst. Dirigent Jürgen Mehrbrei war nur einmal verhindert. Ein positives Fazit zog Vorstandsfrau Theresa Bauer auch bei den Auftritten. 18 Musiker waren bei mindestens 17 von 21 Terminen dabei – ein beachtliches Ergebnis. Nach Franz Sucher teilen sich Matthias Burgert und Fabian Sucher den zweiten Platz. Sie spielten bei 20 Auftritten mit. Franziska Ganter und Karl Lorenz holten sich gemeinsam den dritten Platz (19). Wer von auswärts zu den Proben kommt, wird ebenfalls statistisch erfasst. Neun Musiker wurden gewertet, weil sie an mindestens der Hälfte der Proben teilnahmen. Anton Siefermann steht mit 30 Probenbesuchen an vorderster Stelle.