Stierstallhock 9,5

Der 10. Stierstallhock am 29. Mai fällt aus. Was die Störche wohl dazu sagen werden, wenn sie nicht in den Genuss des Stierstallhocks kommen? Keine fetzige „Brass & Groove“-Musik, keinen Grillwurst-Duft, keine leckere Erdbeerbowle, keine fröhlichen Menschen, keine spielenden Kinder, keine Fahrradansammlung. Auf all das müssen die Störche verzichten, wo sie doch nur einen Flügelschlag weit entfernt auf ihrem neuen Mast logieren. Da haben wir Menschen es einfacher. Wir nehmen die Einladung von DRK und Perplex an. Die erstellen ein Video, bei dem viele Fotos aneinander gereiht werden. Die Musik von Perplex wird unterlegt. Deshalb die Bitte: Schicken Sie Ihr Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Motiv könnte optimal vom Grillen daheim sein oder vom Erinnern an das, was einen mit zehn Stierstallhocks verbindet oder wie man gerade per Rad oder zu Fuß auf dem Sprung zum Stierstall ist oder vom Musik hören. Am besten wäre es, wenn die Foto-Aktion am 29. Mai, dem vorgesehenen Hock-Datum, stattfinden könnte. Perplex kann man dazu spielen lassen - unter „Perplex bleibt daheim“ (youtube). Also, auf geht’s ans Fotografieren (Querformat, hohe Auflösung), abschicken und somit den 9,5. Stierstallhock einfach daheim feiern. Gern mit echtem Grillfeuer – eben daheim.

Um den Stierstallhock Zuhause durchführen zu können, braucht es natürlich die Original Fautenbacher DRK-Erdbeerbwole. Diese wird vom DRK auf Vorbestellung "to go" bzw. über den DRK-Einkaufservice innerhalb Fautenbach nach Hause geliefert. Den Erdbeerbowlen-Ansatz gibt es hierzu in Flaschen und die Flasche Sekt separat dazu. So bleibt die Bowle schön spritzig. Das Ganze ergibt ca. 7-8 Gläser Bowle. Für kleinere Grillfeste zu zweit, bietet das DRK ein Piccolo-Set für ca. 2 Gläser. Hier kommt der Bowlen-Ansatz im Marmeladenglas incl. Piccolo. Vorbestellen können Sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 07841/6844690. Alle Vorbestellungen bis 28.05.2020 16 Uhr können berücksichtigt werden. Gerne wird die Bowle "to go" in Ihrem Auftrag mit einem kleinen Gruß auch an Freunde geliefert. Der Erlös kommt dem Innenausbau des neuen Einsatzfahrzeuges des DRK zugute.

Raus kommt bestimmt ein ganz besonderes Erinnerungswerk. Bestimmt freuen sich auch die Störche darüber.

 

Musik in Corona-Zeiten

Sonntag, 18 Uhr: Natürlich hört man wieder einige Musikanten beim Balkonspielen. „Ohne diesen Termin wäre es schlecht um meinen Ansatz bestellt“, meinte kürzlich eine Musikerin ehrlich. Und als ob Dirigent Jürgen Mehrbrei das gehört hat, gab er an das Notenwartteam den Auftrag neue Noten zur Verteilung vorzubereiten. Also gingen Martina Droll und Wolfgang Mark an die Arbeit. Antonia Kopp, Leonie Pfau und Ann-Kathrin Roth verteilten die Notenpäckchen im ganzen Dorf an die Musiker. Eines ging per Post fort. Jetzt haben die Aktiven „Stoff“, um ihren Ansatz aufzubauen und dann wieder einen Auftritt rauszuhauen wie letztes Jahr in Egelfingen-Emerfeld (Foto). Der Konzertmarsch „Abel Tasman“ (von den „Schwindligen 15“) hat es in sich. Leichter kommt da die Polka „Aus der Heimat“ daher, die das Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ verwendet. Neu im Repertoire ist die „Bodensee-Polka“, eine Spende von Franz Sucher zu seinem 70. Geburtstag. Als Gesangssolo von Amira Vollmer ist „I dreamed a dream“ aus dem Musical „Les Misérables“ verteilt. Es kann auch alternativ als Instrumentalsolo gespielt werden. Passend zur Sommerzeit ist der Dixie „Ice Cream“ von Jürgen Mehrbrei ausgewählt worden. Im Marschheftchen gab es auch eine Veränderung: Anstelle des „Alte Kameraden“-Marsches kommt die Polka „Von Freund zu Freund“ rein. Das ist eine Notenspende von Joachim Droll, die er zu seinem Abschied als Dirigent 2015 machte.

Corona-Zwiebeln

Corona-Zwiebeln? Mit einem leichten Lächeln hält Alois Burgert seine Ziwwle in die Kamera. „Do wachse 200 Stück“, die er im beheizten Gewächshaus gezogen hat. Jetzt sind sie so gut gediehen, dass er sie am Samstag, 9. Mai, an interessierte Fautenbacher verschenken will. Den ganzen Tag über können sie bei ihm in der Weststraße 34 abgeholt werden. Denn es ist für das Musikvereins-Ehrenmitglied eine Herzensangelegenheit, dass der Ziwwl-Köningin-Wettbewerb auch wieder am Sonntag, 12. Oktober, stattfindet. Natürlich sind es keine Corona-Zwiebeln. Es ist eine spezielle Sorte. Und er wünscht sich, dass die eine oder andere den Weg auf die Waage am Sonntagvormittag findet, um die Ziwwl-Königin unter sich auszumachen.

Rückblick 1. Mai

Doch, das eine oder andere Mai-Lied war am 1. Mai im Dorf zu hören. Auch wenn die Musiker „privat“ unterwegs waren, kamen sie mit dem Mailied bestens an. Je nach Familienbesetzung kam dann noch eine Polka oder ein Marsch dazu. Anders als sonst, aber eben am 1. Mai

Klopapier-Challenge

 

Besondere Herausforderung: Die Fautenbacher Musiker wurden von den Önsbachern aufgefordert ein Video rund ums Thema Klopapier zu drehen. Ein 400-Sekunden-Film aus 25 Clips gelang und ist auf den digitalen Kanälen (Facebook und Instagram) des Musikvereins zu finden.

 

Die Klopapier-Challenge

Was ist da los, wenn der „Frau Vorstand“ mitten im „Geschäft“ das Klopapier geklaut wird und der Ziege anschließend als Futter dient, wenn der Dirigent bei seiner „Sitzung“ nur eine leere Rolle (Klopapier) vorfindet oder „wegen fehlendem Klopapier“ die Probe ausfällt? Der Musikverein Fautenbach wurde von seinem Partnerverein eingeladen. Naja, eingeladen ist höflich formuliert. Die Önsbacher Musiker verlangten 30 Liter Bier oder man müsse ein Video innerhalb von 48 Stunden zum Thema Klopapier und Musik drehen – eine Challenge also. Die „Einladung“ flatterte als toll gedrehtes Video der „Hellaue“-Musiker auf die Handys, Tablets, Laptops und PCs der Ziwwlwängscht. Zunächst Funkstille. Sprachlosigkeit. Dann entwickelte ein Musiker ein Drehbuch zur Situation „Mir hän kei Klopapier me“. Danach „explodierten“ die kreativen Musikanten förmlich. Die Ideen sprudelten. Kurze Videoclips amüsierten die Kameradinnen und Kameraden in schneller Abfolge. Bis abends waren alle Drehs an Niclas Kiefer gemeldet. Der Jungmusiker meinte: „Wenn es keinen Hollywood-Blockbuster geben soll, kann ich die Szenen schneiden.“ Wow. Was für eine Leistung, die bewegten Bilder so zusammen zu packen, dass die Musik aus „Westside Story“ (Aufnahme aus dem Jahreskonzert 2019) perfekt passte. „Mega cooles Video“, „Super gemacht“, „Geiler Verein“, „Ich bin begeistert“ – so lauten einige Jubelbemerkungen der Fautenbacher zum Endprodukt. Das haben die Önsbacher mittlerweile erhalten. Und auch die Musiker aus Oberachern, Sasbach und Wangen am See, verbunden mit der Frage „Habt ihr noch Klopapier?“ Jetzt sind die Fautenbacher gespannt, ob und was die drei Vereine „on Air“ stellen. Der „Film-Sonntag“ zeigte aber auch, wie sehr sich die Musiker vermissen.