Verabschiedung Gebhard Glaser

Mit großem Bahnhof wurde nach 25 Dienstjahren Ortsvorsteher Gebhard Glaser in der Festhalle Fautenbach verabschiedet. Auch der Musikverein Fautenbach erwies ihm die Referenz, spielte natürlich auch das Badnerlied (mit speziellen Fautenbacher Strophen) und dankte für die immer gute konstruktive Atmosphäre zwischen Verein und Rathaus. Roland Burst, Mitglied des Vorstandsteams, überreichte eine Zwiebel-Glocke, freien Eintritt für den Konzertabend am Ziwwl-Fest und steuerte auch Fotos für die PowerPoint-Präsentation bei. Dirigent war am Freitag, 20. September, Joachim Droll. Denn während dessen aktiver Dirigentenzeit war auch Gebhard Ortsvorsteher. Deshalb war es für Joachim ein Herzensanliegen auch noch "Jubiläumsklänge" und "Von Freund zu Freund" auflegen zu können.

dunajská kapela

Der Kartenvorverkauf (13 Euro) für den Konzertabend am Samstag, 12. Oktober, 20 Uhr (Beginn um 19 Uhr mit „Wellblech“), läuft noch bis einschließlich Sonntag, 6. Oktober unter Telefon 07841/23964, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Danach gibt es nur noch Karten an der Abendkasse (15 Euro). Bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei, bis 16 Jahre zahlt man nur den halben Preis, ebenfalls mit Schwerbehindertenausweis. Platzreservierungen sind ab sechs Personen möglich. Die 13 Musiker der „dunajská kapela“ stammen aus der Slowakei und Mähren und haben ihren Bandnamen durch das slowakische Wort für Donau („Dunaj“) gefunden, die durch Bratislava fließt, der Heimatort der Bandmitglieder. Ihre Musik ist sehr vielseitig und begeistert Menschen national und international. In der Slowakei ist Dunajská kapela die einzige Band, die professionell Blasmusik macht. Sie sind „Europameister der Blasmusik in der Profiklasse“.

Köstlichkeiten am Ziwwl-Fest

Ziwwl-Kuchen ist knusprig goldbraun gebacken

Ab dem Samstag, 28. September, beginnen die Bäckerinnen und Bäcker mit der Herstellung von Ziwwl-Kuchen. Hierfür koordiniert Andrea Sucher alles. An sie meldet man die Anzahl der Ziwwl-Kuchen und bei ihr (Sucher Elektroanlagen) holt man auch das Zubehör. Dazu ist der Vorbereitungsraum von 9 bis 19.30 Uhr zugänglich, von Montag bis Samstag.

 

Süße Kuchen sind die Renner

Wer sich vorstellen kann, den Musikverein mit einem süßen Kuchen zu unterstützen, wende sich an die Kaffee-Stub-Chefin Andrea Lederer, Telefon 07842/30425. Sie managt die immer wieder hochgelobte Kuchentheke beim Ziwwl-Fest.

Ziwwl-Fest-Aufbau

Der Countdown läuft. Damit das Ziwwl-Fest am 12. und 13. Oktober perfekt über die Bühne gehen kann, ist im Vorfeld auch eine sorgfältige bauliche Ausführung notwendig. Diese beginnt sichtbar mit den Aufbauarbeiten an der Festhalle am Freitag, 4. Oktober, ab 17 Uhr. Da rollt der große Schiffscontainer an, in dem die Balken, Stangen, Leitern und anderes Trägermaterial gelagert sind. Laut vereinsinterner Information gibt es „für jeden Helfer“ etwas zu tun, auch am Samstag, 5. Oktober von 9 bis 17 Uhr.

Ziwwl-Zopf-Binden

Carolin Serr, eine der Leiterinnen unserer Bläserjugend, wagt sich an Neues. Unter Anleitung der "alten Hasen" Alois Burgert und Franz Sucher bindet sie ihren ersten Ziwwl-Zopf. Das ist anspruchsvoll, denn die Zwiebeln sollen mit dem entsprechenden dekorativen Beiwerk einen strammen Gesamteindruck abgeben und beim Kunden ja eine ganze Weile aushalten. Deshalb ist es wichtig, sehr sorgfältig zu Werke zu gehen. Das Bindematerial muss die 22-Jährige fest anlegen, darf dabei aber das sensible Zwiebellaub nicht beschädigen. Dann sollen die Zwiebeln in möglichst gleicher Größe ausgewählt sein und möglichst auch spiralförmig gebunden werden. Die Tipps und Tricks zum wirkungsvollen Einflechten der farbigen Dekorationselemente gibt gern Alois Burgert. Erfahrung hat das Ehrenmitglied des Musikvereins, denn unter seiner Federführung wurde 2008 der längste hängende Zwiebelzopf der Welt mit 29,02 Meter hergestellt. Franz Sucher trat in dessen Fußstapfen und ist mittlerweile Hauptkoordinator, was die Zwiebeln angeht. Von der Ernte bis zur Dekoration hat er die Fäden in der Hand. Neben den vielen Zöpfen, die als "Zwiebel-Himmel" die Festhalle zieren werden, gibt es noch die legendären Zwiebelmännlein. Die geeignete Rohware sortiert Franz Sucher vor, damit Heike Schindler mit ihrem Team die Knollen zusammenbauen und "anziehen" kann. In vielen Arbeitsschritten gehen Musikerinnen und Musiker ans Werk, damit die viel gelobte Dekoration erneut die Augen der Besucher auf sich ziehen kann. Und dann kann Carolin Serr sagen: "Meine Zöpfe sind auch dabei."