Kommunion

Daumen hoch: „Glückwunsch den Kommunionkindern. Wir spielten gern auf dem Weg zum Gottesdienst und danach.“ Vielleicht haben ja einige Lust, die vom Musikverein überreichte Einladung für den Instrumentalunterricht wahrzunehmen. Das wäre wieder ein „Daumen hoch“.

Fotos: Kevin Springmann

60ster Geburtstag Carmelo Scalisi

 Der Sizilianer: Carmelo Scalisi (2.v.r.) feierte seinen 60. Geburtstag. In der Fliederstraße 10 gratulierte der Musikverein unter anderem mit dem Frühlingswalzer, den Carmelo schon mit Ziegen- und Kuhglöckchen solistisch schellte. Theresa Bauer ließ die 23 Jahre währende Musikerzeit des Fagottisten, Gitarristen, Percussionisten und Sängers trefflich Revue passieren. Dabei benutzte sie für den gebürtigen Sizilianer Vortragsbezeichnungen aus der Musik, die bekanntlich in Italienisch geschrieben sind.

 

Probebesuch

Robert Droll: in allen Proben und bei jedem Auftritt

In der ersten Musikprobe nach dem Konzert werden die Aktiven für ihren Probenbesuch und die Teilnahme an Auftritten geehrt. Robert Droll ist beiden Kategorien der Beste. Der Posaunist war bei den 20 Auftritten dabei und in allen 42 Proben. Dort teilt er sich den Spitzenplatz mit Petra Kopp. 73 Musiker stehen auf der Auswertungsliste, die Luzia Mark das ganze Jahr über führt. Sie und Franz Sucher fehlten nur in zwei Proben. Auf den dritten Platz reichte es Fabian und Richard Sucher sowie Roland Burst und Wolfgang Mark. Lob gab es für 16 Musikanten, die mindestens 16 von 20 Auftritten absolvierten: Neben Robert Droll steht die 20 bei Roland Burst und Luzia Mark. Dann folgen mit 19 Wolfgang Mark, Janina Nadja Serr, Anton Siefermann, Steinhöfel, Franz Sucher, mit 18 Melanie Schindler und Fabian Sucher, mit 17 Manfred Burgert, Joachim Droll und Sandra Wieber sowie mit 16 Martin Längle, Joshua Mark und Richard Sucher. Nicht alle Musiker wohnen in Fautenbach. Sie fahren aus den Stadtteilen an, aus Lauf, Sasbach, Rheinau oder – wie Manuela Panther – aus Karlsruhe. Sie zählt zu den fleißigsten auswärts Wohnenden, ebenso Theresa Bauer, Kristina Kiesle, Heike Schindler, Anton Siefermann, Juliane Sucher, Natalie Sucher, Sandra Wieber.

 Die Fleißigsten: Petra Kopp und Robert Droll (v.l.) besuchten alle Musikproben. Der Auswertungszeitraum ist ein Jahr und zwar von Frühjahr zu Frühjahr. Franz Sucher und Luzia Mark belegten den zweiten Platz.

 

 

 

Die Neuen: Lilly Kähler (Klarinette) und Jan Keller (Waldhorn) haben jetzt den nächsten Schritt in ihrer Musikerkarriere begangen. Sie spielen ab sofort in der Musikkapelle mit. Lilly Kähler wird von Nina Decker und Martin Längle betreut. Jan Keller hatl Kristina Kiesel als „Pate“.

 

 

Jahreskonzert 2018

Wenn der Chef jubelt

Palmsamstag. Festhalle. 22:45 Uhr. Dirigent Jürgen Mehrbrei greift das Mikrofon, dreht sich zu den Musikern um und lobt: „Das war das beste Konzert, das ich mit euch gespielt habe.“ Strahlend und sehr zufrieden nahm er mit seiner über 50-köpfigen Truppe den nicht enden wollenden Applaus der voll besetzten Festhalle entgegen. „Blasmusik in Fautenbach“ ist nun mal der musikalische Höhepunkt eines Jahres. Hier will jede Musikerin und jeder Musiker sein Bestes geben. Auf diesen Termin hin besonders fleißig geübt. Wichtig dabei – der „rote Faden“ muss passen, die Auswahl der Musikstücke sollte die Zuhörer in den Bann ziehen und den Konzertabend „wie im Flug“ vergehen lassen. Das trifft auf die 30. Aufführung von „Blasmusik in Fautenbach“ zu, wie viele Konzertbesucher bestätigten. Einen wichtigen Beitrag zum abendlichen Erfolg steuerte die Jugendblaskapelle Fautenbach-Önsbach bei.

 

In dieser Besetzung spielte die Jugendblaskapelle Fautenbach-Önsbach das letzte Konzert. Nach den Konzerterfolgen in Önsbach und Fautenbach wechseln etliche in die Musikkapellen. Für Dirigentin Verena Bahls heißt das, fast von vorn zu beginnen.

 

 

 

Den fulminanten Schlusspunkt des ersten Programmteils setzte Fabian Sucher mit der Bravourpolka „Ernst im Allgäu“. Sogar das Oberton-Singen meisterte er in seiner Kadenz. Dabei wird ein Ton geblasen und gleichzeitig ein Ton gesungen. Äußerst schwierig.

 

 

 

Wahre Fasnachter aus Kappelrodeck mimten das Charly Chaplin-Duo. Grund des Auftritts: Die Musikkapelle spielte berühmte Filmmelodien, bei denen Charly Chaplin Hauptrollen inne hatte.

 

 

 

 

Wer kennt ihn nicht – die Stimme Fautenbachs: Maximilian Vollmer. Das Medley mit Welthits von Frank Sinatra war dem Frontmann der Perplex-Band auf den Leib geschrieben. Deshalb kam er so gut an. Na, man könnte sagen, wie Sinatra selbst, den Marlene Dietrich einmal den „Mercedes-Benz unter den Männern“ bezeichnete.

 

 

 

Auf den Punkt vorbereitet von Jürgen Mehrbrei, gelang dem Musikverein ein richtungsweisender Konzertabend. Großen Dank geht auch an die vielen helfenden Hände vor und hinter der Bühne.

 

Fotos: Michael Karle

 

Hauptversammlung

"Vorbildlich gebucht." Dieses Lob gab am Freitag, 23. Februar, Alexandra Ganter der Öffentlichkeit zur Kenntnis. Die Prüferin der Musikvereinskasse hatte nach einem vierstündigen Prüfungsmarathon mit Kristina Kiesel das Finanzwesen des Fördervereins und des Musikvereins unter die Lupe genommen. Die guten Ergebnisse sind das eine. Die unzähligen musikalischen Anlässe im Dorf und darüber hinaus sind das Alltägliche für unseren Musikverein. Manchmal nehmen wir das als selbstverständlich hin. Erfreuen tun wir uns immer über die qualitätsvolle Blasmusik und über das, was beispielsweise mit dem Ziwwl-Fest für unsere Kultur geboten wird. Ich habe am Freitagabend zum Ausdruck gebracht, wie froh wir als Fautenbacher sind, dass der Musikverein mit seiner 125-jährigen Geschichte so gut aufgestellt ist. Die Wahlen verliefen unkompliziert und überzeugend. Hier war ich gern Wahlleiter, weil die Veranwortlichen erneut alles perfekt vorbereitet hatten und wiederum die Weichen für die Zukunft stellten. Der Musikverein hat eine sehr kreative Vorstandschaft und eine hochmotivierte Musikertruppe - insgesamt sind 165 Personen musikalisch aktiv. Das ist eine tolle Zahl. Ich dankte in der Hauptversammlung Allen für ihr Tun, von den MiMuMäusen angefangen, über die Blockflötenspieler, die Bläserklassen, das Vororchester, der Jugendblaskapelle, der Musikkapelle, Perplex und der Rentnerbänd. Für die 50-jährige Freundschaft mit Scherwiller hat der Musikverein schon sehr viel getan, von Anfang an, und, so war zu hören, wird noch viel getan werden. Das freut mich besonders. Auch beim Bürgerdialog will sich der Musikverein mit seiner Meinung einbringen.

 

Hohe Frauenquote im Musikverein

Es war die persönliche Analyse von Protokollführerin Petra Kopp, die bei der Hauptversammlung des Musikvereins für Schmunzeln sorgte: Die Frauen nehmen Überhand. Naja, so könnte man die 58 Prozent Musikerinnen in der Jugendblaskapelle deuten. In der Musikkapelle sind es 52 und in der Rentnerbänd 42 Prozent. Wobei es ziemlich schwierig sei, überhaupt Mitglied in der Rentnerbänd zu werden. Laut „Empfehlung“ von Ehrenmitglied Gerhard Burgert müsse man mindestens Brille, graue Haare, einen Holzfuß tragen oder älter sein als seine Schuhgröße. Gelächter. Petra Kopp blickt in ihrem zwei Jahre umfassenden Bericht auf viele Termine im „In- und Ausland“. Besonders das 125-Jährige habe die Musiker gefordert. Erstmals wurde ein Open-Air-Abend und ein Polkaabend realisiert. Das Vorstandsteam Theresa Bauer und Roland Burst bilanzierten ihren ersten Geschäftszeitraum mit „sehr gelungene Expedition, bei der wir etliche Gipfel erklommen haben.“ Sie dankten und lobten die vielen Musiker und ihre Partner. Man sei eine richtig tolle „Musiker-Familie“.

 

Vorstandschaft des Musikvereins v.l. Petra Kopp (Protokollführerin), Kristina Kiesel (Schriftführerin), Manfred Burgert (Beisitzer), Verena Bahls (Leiterin Jugendblaskapelle), Vanessa Burgert (stellvertretende Kassiererin), Robert Droll (Beisitzer), Theresa Bauer (Vorstandsteam), Janina Steinhöfel (Leiterin Bläserjugend), Roland Burgert (Vorstandsteam), Manuel Doninger (Beisitzer), Carolin Serr (Leiterin Bläserjugend), Gebhard Glaser (Wahlleiter).

Gewählt, jedoch nicht auf dem Foto, Claudia Lederer (Kassiererin), Philipp Lang (Beisitzer), Heike Schindler (Beisitzerin), Roland Burger (Vertreter der fördernden Mitglieder)

 

Finanzielles Polster

Den Finanzbericht von Claudia Lederer trug in deren Abwesenheit Vanessa Burgert vor. Die 14.000 Euro für Aus- und Fortbildung, Instrumentenwesen und Noten sticht hervor. Glücklicherweise könne man Mitgliederbeiträge einnehmen, Eltern beteiligen sich an Ausbildungskosten und verschiedene Einnahmequellen funktionieren so gut, dass das vorige Ergebnis leicht verbessert werden konnte. Man werde die Rücklagen angreifen, um Uniformen zu kaufen.

 

Seit vielen Jahren dabei

Nicht alle zu Ehrenden konnten bei der Hauptversammlung da sein. Aber alle werden im Konzertheft porträtiert. Zehn Jahre aktiv: Aileen Burgert (Flügelhorn), Marco Frank (Schlagzeug), Carolin Schindler (Flöte), Otmar Schweißgut (E-Bass), Fabian Sucher (Tenorhorn), Marion Sucher. 30 Jahre: Bernd Burgert (Tuba), Matthias Burgert (Tuba), Daniel Hennig (Flügelhorn), Claudia Lederer (Tenor-Saxofon), Miriam Schneider (Alt-Saxofon), Sandra Wieber (Flöte). 40 Jahre und Ehrenmitglied: Andrea Lederer (Tenor-Saxofon). 

Karl Lorenz und Manfred Burgert (v.l.) erhielten von Waltraud Köninger (r., Acher-Renchtal-Musikverband) die Große Goldene Ehrennadel für 50 Jahre aktiver Musiker. Joachim Droll ehrte sie für 25-jähriges Dirigieren mit der Verdienstmedaille des Deutschen Musikverbandes. Claudia Lederer erhält diese Ehrung für 25-jährige Vorstandschaftätigkeit nachträglich.

 

 

 

Aus der Vorstandschaft verabschiedet: Fabian Sucher und Iris Dilzer. Beide haben die Konzeption für den Ziwwl-Fest-Samstag (Konzertabend mit hochwertiger Blasmusik) entwickelt und vermarktet. Iris Dilzer war äußerst rührige Schriftführerin.

 

 

 

 

 

 Claudia Lederer und Otmar Schweißgut geehrt. Roland Burst und Theresa Bauer holten die Glückwünsche für Otmar Schweißgut (zehn Jahre aktiver Musiker) nach. Der E-Bassist hat zwar 1970 mit Klarinette begonnen, nach der Bundeswehrzeit pausiert und zwischendurch ausgeholfen. Seit Mai 2016 ist er wieder dabei. Claudia Leder spielt schon 30 Jahre lang im Verein. Die zweite Auszeichnung betrifft ihre 25-jährige Zeit in der Vorstandschaft, wovon sie 18 Jahre lang schon Chefin der Finanzen ist. Davor vertrat sie Richard Sucher auf dem Kassiererposten und war auch Vertreterin der Bläserjugend.