Konzertpremiere in der Illenau

Über 100 Musiker stehen am Freitag, 15. Juli, bei Einbruch der Dunkelheit als großes Orchester vor Jürgen Mehrbrei. Dieses Finale des Serenadenkonzertes wird durch die Auswahl der Werke und natürlich durch die Menge der Musikanten zu einem Gänsehaut-Erlebnis. Zuvor, Start ist um 19.30 Uhr, musizieren jeweils 45 Minuten lang die Kapellen aus Schwarzach und Sasbach sowie der gastgebende Verein, die Fautenbacher. Die Örtlichkeit ist wirksam gewählt: der Serenadenhof der Illenau liegt direkt hinter dem Bistro und Museum und dient dem Illenau Theater als Spielort. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Wer will gibt eine Spende. Eine kleine Bewirtung wird geboten. Die Gesamtleitung hat Jürgen Mehrbrei.

Verena Bahls sagt tschüss

Im Sommer 2001 schlug Manfred Burgert dem Vorstand des Musikvereins vor, mit dem Musikverein Önsbach zusammen die Jugendblaskapelle fortzuführen. Was auf fruchtbaren Boden fiel und bis heute große Freude bereitete, soll beim Sommerfestival in Önsbach gewürdigt werden. Die Jugendblaskapelle Fautenbach-Önsbach ist 20 Jahre alt. Eigentlich noch ein Jahr älter, denn 2021 verschob man wegen der Pandemie die Geburtstagsfeier auf dieses Jahr. Verena Bahls leitet „ihre“ Kapelle am Samstag, 9. Juli, 20 Uhr, beim Konzert „Fire & Ice“. Am Sonntag, 10. Juli, folgt dann die Ehrung für 20 Jahre gemeinsame Jugendarbeit. Ein kleiner Wermutstropfen fällt in die Begeisterung: Verena Bahls beendet aus privaten Gründen ihre Leitungstätigkeit bei der Jugendblaskapelle.

Pferdeprozession und Platzkonzert

Mit links beginnen und immer Abstand halten.“ Jürgen Mehrbrei, ehemaliger Musiker des Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe, kennt die Marschmusik aus dem Effeff. Damit die jungen Musikerinnen und Musiker den richtigen Tritt bekommen, war diese Woche Marschprobe angesetzt. Bei der Prozession am Sonntag, 10. Juli, kann man das Erlernte umsetzen. Nach der Pferdesegnung will der Musikverein noch 45 Minuten lang zur Unterhaltung aufspielen.

60. Geburtstag Rainer Ganter

Im „Grasgarde“ von s’Ganters, mit idyllischem Blick auf die untergehende Sonne, verlief ein besonderes Ständchen. Der Musikverein gratulierte unter der Leitung von Joachim Droll Ortsvorsteher Rainer Ganter zum 60. Geburtstag. Vorstandsfrau Carolin Serr (r.) hielt die Laudatio. Sie hob besonders hervor, dass Rainer Ganter immer ein offenes Ohr für die Blasmusik habe und auch am 1. Mai mit Eltern und Nachbarn eine „Station“ anbiete. Mit Vorstandskollege Roland Burst (l.) überreichte sie eine kleine Aufmerksamkeit. Perfekt dirigierte das Geburtstagskind den Ziwwlmusikantenmarsch („Von der Schwonzgass bis zum Lorenz Karl“).

120 Jahre Joachim und Gabi Droll

120 Jahre Joachim und Gabi Droll – so lautete die Einladung für die Musikkapelle und die Rentnerbänd, die am Pfingstsonntag gerne wahrgenommen wurde. Mit viel Musik (Leitung Rebekka Doll) gratulierten die Musikfreunde dem Ehrenmitglied Joachim Droll (2.v.l.) und seiner gleichaltrigen Ehefrau. Roland Burst (r.) beglückwünschte mit Carolin Serr (l.) die Jubilare. Burst skizzierte in der Laudatio ein 47-jähriges Musikerleben des Trompeters und Dirigenten, das von großem Einsatz für die Fautenbacher Blasmusik gekennzeichnet ist: beispielsweise 20 Jahre Dirigent der Musikkapelle, erster Absolvent des Jungmusikerleistungsabzeichens in Gold des Musikvereins, Dirigentendiplom, Leiter der Ziwwlmusikanten und – bis heute – Leiter der Rentnerbänd.