Jungmusikerleistungsabzeichen

Wer schon einmal auf eine Prüfung gebüffelt hat, weiß, wie sich ein Erfolg anfühlt. Großes Strahlen im Gesicht war deshalb bei den Fautenbacher Jungmusikern zu entdecken. Sie wurden in Sasbachwalden für ihre Prüfungsleistungen mit dem Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze oder in Silber geehrt. Von link Ortsvorsteher Rainer Ganter, Melanie Bergholz (Klarinette) und Feline Gelbling (Klarinette, beide Bronze) sowie die „Silbernen“ Jule Reimann (Querflöte), Sarah Fallert (Querflöte), Niclas Kiefer (Tenorhorn), Mika Burgert (Tenorhorn), Samuel Engstler (Schlagzeug) und Julius Thölke (Posaune). Die Organisation und Koordination der Fautenbacher Delegation lag in Händen der Jugendleiterinnen Carolin Serr und Janina Steinhöfel. Es fehlt Elias Schindler (Schlagzeug).

Strahlende Gesichter und herzlichen Applaus

Etliche „Schwätzle“ wurden am vergangenen Sonntag im St. Franziskusheim gehalten. Waren doch beim Ständerle der Rentnerbänd auch Fautenbacher unter den Zuhörern. Und die freuten sich auf ein Wiedersehen, aufs Hände schütteln und dass man sich mit ihnen unterhielt. Begeistert sangen die Zuhörer auch das Lied vom Wildbach mit, ebenso stimmten sie innig den Bajazzo an. Joachim Droll und sein Ensemble verstanden es ausgezeichnet, die Gäste kurzweilig zu unterhalten. Das freute alle, auch die Organisatorin Elisabeth Fritsch vom Pflegeheim: „Wenn Sie Lust haben, dann besuchen Sie uns doch wieder.“ Man wolle den Termin gern in den Terminkalender der Rentnerbänd aufnehmen, blickte Joachim Droll in die Zukunft. Nach einem kleinen Umtrunk verabschiedeten sich die musikalischen Botschafter des Musikvereins.

 

70. Geburtstag

Franz Sucher feierte seinen 70. Geburtstag. Vorstand Roland Burst gratulierte dem Baritonisten. Er sei ein „Pfundskerl“ und damit umschrieb er viele Talente, die den dienstältesten Musiker der Aktivenkapelle auszeichnen. Bei der Feier im Probelokal erwähnte Burst auch, dass Franz Sucher einen Rekord aufstelle: „Es sind drei Generationen deiner Familie in der Musikkapelle aktiv.“ Damit meinte er neben dem Jubilar die Töchter Sandra Wieber und Juliane Sucher sowie Enkelin Jasmin Wieber. Die Fautenbacher Rentnerbänd und die Windecker Alphornbläser gratulierten musikalisch.

Workshop mit Klaus Graf

Keinen Geringeren als Professor Klaus Graf (Altsaxofon) hatte Erik Sucher zum Workshop von Perplex ins Probelokal geholt. Grund ist das nächste Konzert im „Wagen“ am Samstag, 11. Januar, 20 Uhr. Kartenvorverkauf bei der Volksbank Achern (8 Euro, Kinder bis 12 Jahren frei). Graf ist der Jazzmusik seit 1978 verschrieben. Er ist Gründungsmitglied des Bundesjugendjazzorchesters und begleitete Künstler wie Liza Minnelli, Mario Adorf, Shirley Bassey, Phil Collins und Al Jarreau bei Konzerten, Tourneen und Festivalauftritten. Seine Solokarriere führte ihn rund um Welt. 2002 gründete er ein eigenes Jazzquartett, mit dem er bis jetzt zwei CD Einspielungen veröffentlichte. Seit 1990 ist er Teil der SWR Big Band, ja er ist gar der 1. Altsaxofonist. Die sechs Stunden vergingen wie im Flug. 

Weihnachtsmarkt

Neben Amira Vollmers kräftiger Alt-Stimme (Wo ich auch stehe und Gabriellas Song) hörten die Gäste des Acherner Weihnachtsmarktes am Samstag, 7. Dezember, die Weihnachtsklassiker in Blasmusikarrangements (White Christmas, Winter Wonderland usw.). Unter der Leitung von Jürgen Mehrbrei wurde auch Bischof Nikolaus begrüßt (Lasst uns froh und munter sein).