Erfolgreiche Auftritte

Entgegen aller Wetter-App-Informationen blieb der Freitag, 3. Juni, trocken, so dass Erik Sucher mit „Perplex“ beim Stierstallhock das volle Programm spielen konnte. Trotz einigen personellen Umstellungen brillierte die Brassband – wie immer. Eine Premiere zelebrierte die Musikkapelle unter der Leitung von Jürgen Mehrbrei: Das Serenadenkonzert in Sasbach (Turenne-Denkmal) gelang ausgezeichnet. Der gastgebende Verein (Sasbach), die Musiker aus Schwarzach und die Fautenbacher (Gesamtleitung Jürgen Mehrbrei) landeten einen Volltreffer. Besonders als über 100 Blasmusiker die finale Serenade gestalteten und fünf Titel gemeinsam spielten. Am 24. Juni gibt es in Schwarzach die nächste Auflage des Konzertes und am 15. Juli ist der Musikverein Fautenbach Gastgeber. Im Serenadenhof der Illenau wird dann musiziert.

20 Jahre Jugendblaskapelle

20 Jahre Jugendblaskapelle. Das wird mit einem Open-Air-Konzert am Samstag, 9. Juli, in Önsbach gefeiert. Dirigentin Verena Bahls hat dazu auch frühere Aktive, die vom Alter her schon lange nicht mehr mitspielen, eingeladen. Die Proben laufen (Foto) und alle sind hochmotiviert, weil man ja endlich wieder ohne Einschränkungen (aber bei offenem Fenster) musizieren kann.

Geburtstellerübergabe

Zwei kleine Jungs rückten am 1. Mai für einen Augenblick in den Mittelpunkt des Geschehens. Benedikt Karl Bauer (l.), geboren am 20. August 2019, und Marlo Burgert, geboren am 3. Januar 2021, waren auf der Dorf-Tour des Musikvereins dabei. Und am schönsten Platz des Mitteldorfs, über den Dächern Fautenbachs, bei Familie Stiebitz, gratulierte der Musikverein offiziell zur Geburt der beiden Kleinen. Die Pandemie hatte ein früheres Zusammentreffen verhindert. Die wunderschön von Petra Kopp gestalteten Teller werden in den Elternhäusern einen würdigen Platz finden. Theresa Bauer sowie Nicole und Clemens Burgert dankten dem Vorstandsteam Roland Burst und Carolin Serr für dieses schöne Zeichen der Musikerfamilie.

Ehrung

Für 20 Jahre aktives Musizieren ehrte Vorstand Roland Burst den Schlagzeuger und Trompeter Clemens Burgert (r.). Weil er an der Hauptversammlung verhindert war, empfing er im Laufe des 1. Mai-Tages das Ehrungsabzeichen des Musikvereins. Clemens Burgert begann im Januar in der Musikkapelle und hatte im März schon an der kleinen Trommel seinen ersten Auftritt. Und zwar ganz allein musste er den Rhythmus halten beim Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel im Rahmen des Landtagwahlkampfes. Sein schauspielerisches Talent setzte er in vielen Moderationen mit Alexander Litterst und Johannes Schneider bei den Konzerten ein. Seit einigen Jahren organisiert der 33-Jährige verantwortlich das Ziwwl-Fest.

Musiker sind am 1. Mai unterwegs

Die Vorfreude ist groß, dass die gesamte Musikkapelle am Sonntag, 1. Mai, ab sechs Uhr wieder „Der Mai ist gekommen“ spielt, sich an spendierfreudigen „Stationen“ laben darf und natürlich Marsch, Polka und Walzer zum Besten geben kann. Die Blasmusiker um Jürgen Mehrbrei nehmen sich das Dorf zu Fuß vor und starten mit einer neuen Route. Im Oberdorf, nahe der Alten Kirche, erklingen die ersten Töne. Das ist eine Premiere. Danach nimmt die Kapelle auf der oberen Mühlenstraße-Brücke Platz und über die Talstraße geht’s talwärts. Markante Plätze „hiwwe un diwwe“ vom Fautenbach werden angesteuert, um die fröhliche Blasmusik so vielen Einwohnern wie möglich näher zu bringen. Über den Eichberg mit Ehrenmal wandert die Musikerschar auf den Kirchplatz, um den Erstkommunionkindern nach deren Gottesdienst zu gratulieren. Tour-Guide Roland Burst hat den weiteren Verlauf über das Mitteldorf und die Weststraße bis ins Unterdorf geplant. Ob der „harte Kern“ der Musikkapelle noch weitere Meter unter die Musikerschuhe nehmen wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Aber möglich ist vieles, wenn Wetter und Spielfreude „stimmen“.