Das Benefizkonzert mit Marc Marshall erbringt 4.300 Euro an Spenden. V.l. Joachim Haas, Geschäftsführung LmBO, Carolin König, Birgitt Reinfarth, Öffentlichkeitsarbeit LmBO, Michael Karle, Roland Burst.
Die Hauptakteure verzichten auf ihr Honorar
„Gemeinsamkeit und Bescheidenheit sind der Weg zur Ewigkeit“ sang Marc Marshall aus „Die Krone der Schöpfung“ (Text und Musik: Udo Jürgens) beim Benefizkonzert des Musikvereins Fautenbach. Der Erlös aus dem musikalischen Erlebnis Ende Oktober in der Fautenbacher Pfarrkirche wurde kurz vor Weihnachten ermittelt. Von vornherein war klar, dass Marc Marshall sowie Moderator und Sprecher Gerd Birsner auf jegliches Honorar verzichten. Dazu zählt auch das Marshall-Management mit Björn Appel. Sie und natürlich der Musikverein wollten mit ihrem ganzen Einsatz dem Verein Leben mit Behinderung Ortenau (LmBO) und dem kirchlichen Bauförderverein Fautenbach finanziell Gutes tun. Das sei gelungen, so Roland Burst und Carolin König (Vorstandsteam des Musikvereins), bei der Übergabe des Erlöses im Probelokal des Musikvereins. In Summe kamen 4.300 Euro zusammen. Glatte 3.000 Euro nahmen Joachim Haas und Birgitt Reinfarth für das Inklusionsprojekt „Reiten mit Handicap“ (RemiHa) entgegen. Für den Bauförderverein erhielt Michael Karle (Vorsitzender) 1.300 Euro. „Wir begleiten das Projekt von RemiHa und unterstützen es praktisch und ideell“, so die Vertreter von LmBO. „Das Geld ist ein großer Segen.“ Michael Karle berichtet, dass die Erlösspende direkt auf ein Sonderkonto fließe, das gut verzinst werde. Dort sammle man alle Spenden für den geplanten zweiten Bauabschnitt der Pfarrkirche. Das sehr gute Erlösergebnis sei den vielen Zuhörern zu verdanken – die Kirche war voll besetzt. Die Leistung des Musikvereins (Leitung Manuel Sommer) sei, wie die von Marc Marshall und René Krömer, aufs Höchste gelobt worden und auch der Förderverein des Fautenbacher Kindergartens war glücklich, denn er machte das Catering. In die Bilanz des Benefizkonzertes bezogen Roland Burst und Carolin König auch das Technikteam der Jugendkirche mit ein. „Die waren absolut unkompliziert und professionell was Ton, Licht, Kamera und Video angeht.“