MVF in Egelfingen Emmerfeld

Das frisch vermählte Ehepaar Sarah und Michael fühlte sich beim Musik-Marathon in Egelfingen sehr wohl. Es war ja das Hochzeitsgeschenk der Musiker, das sie im modernen Reisebus zu diesem Event führte, natürlich all inclusive. Dass Sarah die Musik im Blut hat, stellte sie aktiv im Schlagzeugregister unter Beweis. Beim Musikverein Kappelwindeck spielte sie ganz früher einmal Klarinette verriet sie den staunenden Musikkameraden. Jetzt hat sie der Alltag wieder. Während Michael bereits wieder an der Deutschen Schule in Nairobi unterrichtet, darf sie erst zum Jahresende nach Kenia nachreisen.

 


Nach dreistündiger Anreise lag das kleine Egelfingen auf der Schwäbischen Alb mit herrlicher Streuobstwiese als Festplatz vor den Fautenbacher Musikern. Klar, dass die Badische Fahne übergroß Einzug hielt, am Bühnengeländer festgezurrt wurde und kräftig die badische Nationalhymne geschmettert und gesungen wurde. Viele Solisten hatte Jürgen Mehrbrei aufgeboten, um den interessierten Zuhörern gute Unterhaltung zu bieten. Und das gelang ausgezeichnet. Dank der herzlichen Gastfreundschaft der Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld fehlte es der Musikerschar auf der Bühne an nichts. Ein besonderes Lob gilt Claus Fritz. Es bestand immer wieder die Möglichkeit, die badische Heimat, natürlich das Ziwwl-Fest aber auch den Meerrettich, die Zwetschgen und andere Spezialitäten zu erklären, weshalb auch das Gastgeschenk mit repräsentativen Zutaten gefüllt war. Vorstand Matthias Metzger erzählte später: „Bis ich mit den Zwetschgen am Ende des Festgeländes ankam, waren fast alle weg. So gut schmeckten die.“ Musiker und Obstbauer Karl Lorenz hatte auch für die Busfahrt von der Sorte „Toptaste“ dabei. Sie schmeckten süß und würzig.

 

 


Überraschung für die Fautenbacher. Plötzlich stand Marianne Sammet geb. Weber (s’Romane) aus Jungnau auf der Bühne. Sie las in der Zeitung vom Gastspiel der Fautenbacher. Dann war klar, dass sie mit Ehemann Oliver mit dem Rad auf die Alb hochstrampeln wollte. Im Zwiegespräch mit Jürgen Mehrbrei erfuhr man Persönliches, unter anderem ist sie seit 17 Jahren in Jungnau verheiratet. Das Hallo mit vielen Bekannten und Nachbarn war groß und man konnte sich in der Pause noch kurz unterhalten.